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mein Tipp: bieten Sie diesem “Schlitzohr” kein Asyl  - rufen Sie gleich den Profi!!

Steinmarder (Martes foina)

......(K)eine wissenschaftlicheAbhandlung

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Der Steinmarder gehört eigentlich nicht in einem Atemzug mit anderen Schadnagern wie Ratten und Mäusen genannt, da er laut Tierschutzgesetz zu den geschützten Arten gehört. Deshalb wird der Marder auch nicht “bekämpft”, sondern man versucht ihn zu “vergrämen”.

Trotzdem ist er als sog. “Kulturfolger” des Menschen zuweilen recht lästig, was besonders in der Nachtruhe gestörte Hausbesitzer (Dachmarder) oder Autobesitzer (Automarder) bestätigen werden.

Kurz zur Biologie: Der Steinmarder lebt die meiste Zeit des Jahres als Einzelgänger und markiert sein Revier. Er ist ein guter Kletterer. Bewachsene Fassaden, Dachrinnen sowie Rauputz sind ideal für ihn. Hauptaktivitätszeit ist in der Dämmerung bis Nachts, Tags schläft er. Die Paarungszeit (Ranz) ist im Juli. Im darauffolgendem März werden zwei bis drei, seltener vier Junge geboren. Die Jungen bleiben bis zu 3 Monaten im Nest und werden ca. ab dem 4. Monat selbstständig und gehen auf eigene Reviersuche.

Was nun tun?

Hat man den Marder auf dem Dachboden, muß man als erstes versuchen, seinen Eingang zu finden und ihm den Zugang zu verwehren. Ist dies nicht möglich, kann man versuchen, wenn der Unterschlupf gleichzeitig Schlafrevier ist, ihn mit lauten Geräuschen (Radio o.ä.) oder gegebenenfalls auch mit Ultraschall zu vertreiben.

Hilft dies auch nichts, kann man noch versuchen mit verschiedenen Duftmitteln, die Marder vertreiben, zu arbeiten. Letzte Möglichkeit ist, eine Lebendfalle durch einen Fachmann aufstellen zu lassen.

Zu beachten ist, dass von April bis ca. Juli der Fang verboten ist, da in dieser Zeit Junge da sind. (Hört man eventuell auch daran, dass tagsüber laute Geräusche auf dem Dachboden zu hören sind.)

Fazit: Marder sind ein komplexes Problem. Am besten schalten Sie gleich von Anfang an einen Experten ein.

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