Ameisen Ameisen werden in unseren Breiten am häufigsten in den Sommermonaten angetroffen. Es gibt einige Arten, die für das biologische
Gleichgewicht nützlich (und auch geschützt) sind, wie z.B. die Roßameise, die ihre hügeligen Nester im Wald baut. Andere Arten wie z.B. die Rasen- und Wegeameisen
werden oft auch im Haus lästig und legen ihre Nester unter Terrasen und in Dämmverkleidungen des Hauses an. Die Holzameise lebt in Holz - welches durch Nestbau nicht selten vollkommen zerstört wird. Treten Ameisen im Haus auch in den Wintermonaten auf, handelt es sich meist um “Weltreisende”, die erst kürzlich oder zum Teil schon vor Jahrzehnten nach Deutschland eingeschleppt wurden und sich hier mittlerweile ganz
wohl fühlen. Zu diesen Arten gehören die Pharao-Ameise und seit neuester Zeit auch verschiedene andere Arten, wie z.B. die Schwarzkopf- oder die Argentinische Ameise. Diese Ameisen
sind fast alle sehr klein und haben ein erhöhtes Wärmebedürfniss - das jedoch unsere zentralbeheizten Häuser und Wohnungen gut erfüllen. Die bisher am häufigsten vorkommende Art ist die Pharaoameise. Einmal eingeschleppt,
besiedelt sie schnell das gesamte Haus - was ihr durch ihr großes Vermehrungspotential (bis zu 100 Königinnen je Nest, die bei Platznot auswandern und sog. “Satellitenkolonien” gründen) oft gut gelingt.
Die Bekämpfung aller Ameisenarten ist recht kompliziert und erfordert neben fundierten biologischen Kenntnissen auch Kenntnisse der verschiedenen Bekämpfungstechniken (- was Sie unter Umständen selbst schon
festgestellt haben, nachdem Ihre “Ameisen-Köderdose” weitgehend wirkungslos blieb). |